Damit deine sechs Wochen sich wirklich lohnen.
Richtig für dich, wenn …
Weniger passend, wenn …
Was sich nach sechs Wochen verändert — bei dir und im Team.
Die Ausbildung verändert zwei Dinge parallel: wie du siehst und wie du handelst. Was vorher Bauchgefühl, Ad-hoc-Reaktion oder das Ausweichen vor schwierigen Gesprächen war, wird zu geübter Praxis — mit Sprache, Handwerk und einem Rückhalt, den du im Alltag spürst.
Drei Dinge, die du in anderen Coaching-Ausbildungen so nicht findest.
Du hast wahrscheinlich schon in verschiedene Richtungen geschaut: Agile-Coaching-Ausbildungen, systemische Coaching-Programme, klassische OE-Formate. Drei Dinge machen diese Ausbildung anders — und es sind genau die drei Dinge, die in der Praxis am meisten weh tun, wenn sie fehlen.
Selbstorganisation im Zentrum
Kein allgemeines Coaching-Handwerk, sondern die Praxis von Rollen, Kreisen und Governance — als roter Faden durch alle sechs Wochen.
Warum das den Unterschied macht
In vielen Ausbildungen läuft Selbstorganisation als ein Kapitel unter mehreren mit — ein Mindset-Teil, ein paar Methoden, ein agiler Werkzeugkasten. Hier ist sie das Thema: die ganzheitliche Frage, was es braucht, damit Menschen und Systeme eine echte Transformation tragen — nicht nur einen Framework-Rollout. Jedes Modell, jede Übung, jede Intervention ist für den Kontext von Selbstorganisation gebaut — du musst nichts übersetzen, sondern übst direkt in der Realität, die du begleitest.
Deine Praxis als Startpunkt
Du bringst echte Fälle mit. In der Simulationsumgebung «Dojo» übst du gefahrlos, bevor du es zurück ins Team trägst.
Wie wir das Curriculum drehen
Die meisten Ausbildungen geben dir ein fertiges Curriculum zum Abarbeiten — und überlassen dir die Übertragung in deinen Alltag. Wir haben ein solides Curriculum als Rahmen, drehen die Logik aber um: Ausgangspunkt sind deine konkreten Fragen aus der eigenen Arbeit. Vertiefungen, Theorie und Übungen kommen dort dazu, wo sie deine Praxis vorwärtsbringen. Dafür nutzen wir eine geteilte Simulationsumgebung — ein fiktives Unternehmen, in dem wir heikle Situationen gefahrlos durchspielen, bevor du sie am Montag wirklich hast.
Sechs Wochen dichter Takt
Wissen, Praxis und Peer-Lernen greifen wöchentlich ineinander — genug Druck zum Dranbleiben, genug Luft für deinen Alltag.
Warum wöchentlich
Wir haben uns bewusst für einen dichten Takt entschieden: Impuls → Ausprobieren → Reflektieren → Verdichten, Woche für Woche. Je kürzer der Abstand zwischen einem neuen Modell und seinem ersten Test in deiner Realität, desto eher wird aus «ich kenne das Modell» ein «ich habe es ausprobiert — und mit meiner Kohorte besprochen, was dabei passiert ist».
Sechs Wochen, ein klarer Rhythmus.
Jede Woche verbindet drei Schritte: Wissen aus dem Onlinekurs, Praxis im Live-Modul und Peer-Lernen in deiner Lerngruppe.
Wissen
Aus dem Onlinekurs: Videos, Texte und kurze Quizzes. Du eignest dir die Inhalte an, wann es dir passt — bevor wir uns live treffen.
Praxis
Im Live-Modul mit der Kohorte: das Gelernte vertiefen, auf deinen Kontext übertragen und konkrete Situationen in Simulationen üben.
Peer-Arbeit
In deiner festen Peer-Gruppe: selbstorganisiertes Üben und Vertiefen in kleiner Runde zwischen den Modulen.
Orientierung
Die Landkarte der Selbstorganisation: Wo steht ihr, wohin geht die Reise — und welche Rolle nimmst du darin ein?
Wissen · Praxis · Peer
Welche Räume musst du als Coach oder Transformation Lead gleichzeitig im Blick behalten? Und wie positionierst du deinen eigenen Auftrag darin sauber? So entsteht Sprache, Landkarte und Erwartungsklarheit für die kommenden fünf Wochen.
- Wissen (Onlinekurs): Was ist Selbstorganisation? Vier Räume als Landkarte. Change vs. Transformation.
- Praxis (Live-Modul): Kick-off — Kennenlernen, Kontext einordnen, erste eigene Spannungen formulieren.
- Peer-Arbeit: Peer-Gruppen formieren sich; Onboarding in die Dojo-Community.
Hinschauen
Spannungen lesen lernen. Du übst, präzise wahrzunehmen, was im Team wirklich passiert.
Wissen · Praxis · Peer
Es entsteht ein praxistaugliches Beobachtungsrepertoire, damit du in realen Situationen — Meetings, Spannungen, «Stimmung» — schneller unterscheiden kannst, was gerade passiert und welche Art Intervention überhaupt Sinn ergibt.
- Wissen (Onlinekurs): Operativen Alltag lesen lernen — was Tactical Meetings und informelle Interaktionen über Gesundheit und Reifegrad der Praxis verraten.
- Praxis (Live-Modul): Szenario «Do's & Donuts im Alltag» — die Coach-Perspektive im Tactical Meeting einüben.
- Peer-Arbeit: Gemeinsame Beobachtungsübung; Fälle aus eurer eigenen Praxis teilen und einordnen.
Struktur
Rollen, Kreise, Governance: wie aus diffusen Erwartungen klare, lebendige Vereinbarungen werden.
Wissen · Praxis · Peer
Du baust Governance Literacy auf — und lernst, Verfassung und Regeln als Referenzrahmen so einzusetzen, dass sie lebendig werden statt nur «auf dem Papier» zu stehen.
- Wissen (Onlinekurs): Governance Meetings, Verfassung als Referenzrahmen, Governance Review, Governance Literacy.
- Praxis (Live-Modul): Szenario «Do's & Donuts in der Krise» — Shadowing, Interventionen diskutieren, typische Fehler identifizieren.
- Peer-Arbeit: «Wie würde ich hier intervenieren?» — und wie Strukturen die zwischenmenschliche Ebene stützen.
Beziehung & Führung
Führen ohne Weisung. Feedback, das stärkt, und Konflikte, die das System voranbringen.
Wissen · Praxis · Peer
Du differenzierst deine Rolle — wann bist du Sparringpartner:in, wann Prozessbegleiter:in, wann klare «Holding-the-Line»-Instanz? — und begleitest wirksamer, ohne in verdeckte Autorität zu kippen.
- Wissen (Onlinekurs): Shared Leadership (Selbst-, Rollen-, Kreisführung), Kreis-Lead-Rolle, Humble Inquiry, Coach-Rolle und ihre typischen Fallen.
- Praxis (Live-Modul): Auftragsklärungsgespräche in verschiedenen Phasen; Praxisvertiefungsgespräche «mit Mächtigen».
- Peer-Arbeit: Erste kollegiale Fallberatung; Supervision zur eigenen Rolle — Einsamkeit, Selbstfürsorge, Grenzen.
Integration
Die Teile zusammenführen — und an deinem echten Fall aus der Praxis durchspielen.
Wissen · Praxis · Peer
Du entwickelst einen realistischen Begleitungsplan für deinen Kontext — so, dass aus Wissen spürbare professionelle Weiterentwicklung und der Aufbau einer tragfähigen Praxis-Orientierung entsteht.
- Wissen (Onlinekurs): Von der Situation zum System — Reifegradmodelle, Beratungssystem verstehen, Mensch und Organisation integrieren.
- Praxis (Live-Modul): «Coach der eigenen Geschäftsführung» — Coaching auf hoher Flughöhe, Komplexitätsniveaus navigieren.
- Peer-Arbeit: Intervision an einem konkreten Fall aus deiner Praxis; gemeinsame Live-Coaching-Session in der Kohorte.
Transfer
Vom Dojo in den Alltag: dein Plan, wie Selbstorganisation bei euch trägt — auch ohne dich.
Wissen · Praxis · Peer
Im Idealfall gehst du mit einem klaren Abschlussbild: Was kannst du jetzt anders sehen, anders halten, anders tun — und wie stellst du sicher, dass die Ausbildung nicht bei Inspiration stehen bleibt, sondern in der Praxis Wirkung entfaltet.
- Wissen (Onlinekurs): «Mein Werkzeugkoffer» — Modelle, Frameworks, Denkrahmen, Metaphern; deine nächsten Schritte als Coach.
- Praxis (Live-Modul): Abschluss-Session — eigener Coaching-Ansatz, Feedback-Runde, nächster Entwicklungsschritt.
- Peer-Arbeit: Peer-Gruppe zum Abschluss; Übergang in die fortlaufende Dojo-Community.
Das Dojo ist unser Übungsraum für Selbstorganisation: eine geschützte Online-Umgebung, in der du Meetings, Rollen und Governance gefahrlos ausprobierst — und zugleich eine Community von Praktiker:innen, die sich regelmässig live trifft, echte Fälle teilt und voneinander lernt. Mit deinem Abschluss bist du 12 Monate lang Teil davon — inklusive.
Online, dienstags, mit Luft für deinen Alltag.
Die Ausbildung findet vollständig online statt — ortsunabhängig umsetzbar und kompatibel mit einem anspruchsvollen Alltag. Sprache: Deutsch.
Zwei Praktiker, die Selbstorganisation täglich begleiten.
Was wir teilen, haben wir selbst durchgemacht. Wir begleiten seit über einem Jahrzehnt Organisationen dabei, Selbstorganisation so einzuführen, dass sie im Alltag trägt. Was wir hier weitergeben, haben wir in über 60 Transformationsprojekten selbst durchgemacht, reflektiert und geschärft — du arbeitest nicht mit zwei Menschen, die das Thema studiert haben, sondern mit zwei Menschen, die es leben, trainieren und beforschen.
Ein Preis, alles drin.
Was du vor der Anmeldung wissen willst.
Bevor du dich anmeldest, ist es uns wichtig, dass du klar siehst, worauf du dich einlässt — und worauf nicht. Hier die Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden.
Welche Voraussetzungen brauche ich?
Drei Dinge: (1) eine Praxisumgebung in Selbstorganisation, in der du Gelerntes anwenden kannst — als interne:r Coach, Transformation Lead oder in einer ähnlich gelagerten Rolle. (2) praktische Erfahrung in einer strukturierten Selbstorganisations-Praxis — z.B. Holacracy, Soziokratie/S3 oder ein vergleichbares Modell. (3) die Bereitschaft, mit echten Fällen — deinen eigenen und denen anderer in der Kohorte — zu arbeiten.
In welcher Sprache findet die Ausbildung statt?
Deutsch — Live-Module, Onlinekurs, Peer-Gruppen und alles Begleitmaterial. Wo wir mit englischsprachigen Quelltexten arbeiten (z.B. der Holacracy-Verfassung im Original), machen wir die Übersetzung zugänglich.
Bekomme ich am Ende ein Zertifikat?
Eine Teilnahmebestätigung, ja. Eine formelle Zertifizierung (z.B. Holacracy Practitioner oder Coach) ist nicht Bestandteil dieser Ausbildung — solche laufen über offizielle Stellen wie HolacracyOne. Wenn du diesen Weg parallel oder anschliessend gehen willst, sprich uns an: Wir kennen die Pfade.
Ist das eine Holacracy-Ausbildung?
Nein und ja. Holacracy ist eine wichtige Referenz, weil sie das am gründlichsten ausgearbeitete Modell für Selbstorganisation bietet — viele Konzepte (Rollen, Tactical, Governance, Verfassung) tauchen auch hier auf. Aber die Ausbildung ist breiter angelegt: Sie befähigt dich, jede Form von Selbstorganisation kompetent zu begleiten — egal, ob ihr mit Holacracy, Sociocracy 3.0, einem eigenen Modell oder einer Mischform arbeitet.
Was, wenn ich eine Live-Session verpasse?
Alle Live-Module werden aufgezeichnet und in der Lernplattform bereitgestellt — wer eine Session verpasst, kann sie nachträglich anschauen. Aber: In jedem Live-Modul üben wir aktiv mit echten Fällen, simulieren Situationen und arbeiten in der Kohorte. Diese Übungen sind der Kern der Ausbildung und lassen sich nicht über die Aufzeichnung nachholen. Plane deshalb so, dass du wirklich an allen sechs Live-Modulen dabei sein kannst.
Wie viel Zeit brauche ich pro Woche?
Rechne mit ca. 10–11 Stunden pro Woche: 6,5 Stunden Live-Modul (Dienstag), 2 Stunden Peer-Gruppe (Donnerstag) und 2–3 Stunden Onlinekurs bzw. Selbststudium, wann es dir passt.
Brauche ich ein besonderes technisches Setup?
Stabiles Internet, idealerweise ein Headset und eine Webcam — sonst nichts Spezielles. Die Plattformen laufen im Browser: Google Meet für die Live-Sessions, der Xpreneurs Dojo für Kurs, Material und Community.
Können wir mehrere Personen aus derselben Organisation entsenden?
Ja, sehr gerne — wir setzen hier keine Obergrenze. Mehrere Coaches aus derselben Organisation profitieren oft besonders, weil ihr das Gelernte direkt im eigenen Kontext gemeinsam weiterführen und stabilisieren könnt. Für ganze Teams oder grössere Gruppen haben wir zusätzlich eigene, intern zugeschnittene Formate — sprich uns an.
Was passiert nach den sechs Wochen?
Du erhältst 12 Monate Zugang zum Xpreneurs Dojo — unserer fortlaufenden Praxisgemeinschaft mit Alumni-Formaten, kollegialen Fallberatungen und Übungssessions. Dazu öffnen sich Vertiefungspfade (z.B. zu Governance-Coaching, Kreis-Lead-Begleitung, Konfliktarbeit), die du aus eigener Initiative gehen kannst.
Welche Zahlungsmodalitäten gibt es?
Rechnungsstellung nach Anmeldungsbestätigung, Zahlung vor Beginn der Ausbildung. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von Xpreneurs. Ratenzahlung ist auf Anfrage möglich — üblich sind 2–3 Raten ohne Aufpreis; schreib uns kurz mit deinem Wunsch-Rhythmus.
Was, wenn die Kohorte nicht zustande kommt?
Wir starten ab einer Mindestteilnehmer:innenzahl von 6 Personen. Sollte die Kohorte diese nicht erreichen, erstatten wir die Teilnahmegebühr vollständig zurück oder verschieben deinen Platz auf die nächste Durchführung — du entscheidest.
Was, wenn ich nach der Anmeldung doch nicht teilnehmen kann?
Es gelten unsere AGB. Wenn du nach der Anmeldung zurücktreten musst, melde dich bitte frühzeitig — wir finden in den meisten Fällen eine faire Lösung (Verschiebung auf die nächste Kohorte, Übertragung auf eine:n Kolleg:in o.ä.).
Wie melde ich mich an?
Direkt über den «Jetzt Platz sichern»-Button — du gelangst zum Anmeldeformular und buchst deinen Platz verbindlich. Die Bestätigung übernehmen wir manuell und melden uns kurz bei dir. Wenn du vorab etwas klären möchtest, vereinbare gern ein 20-minütiges Kennenlerngespräch oder besuche ein Info-Webinar.

Bereit, deinen nächsten Entwicklungsschritt zu gehen?
Du bist als interne:r Coach an einer Stelle, an der gute Arbeit unsichtbar ist und schlechte sehr sichtbar wird. Diese Ausbildung gibt dir die Sprache, das Handwerk und die Praxisgemeinschaft, um dort wirksam zu sein. Die Kohorte startet am 3. November 2026 — sichere dir jetzt einen der 14 Plätze, oder lass uns vorher gemeinsam herausfinden, ob es passt.
Lieber per E-Mail? Schreib uns mit kurzem Kontext (Rolle, Organisation, aktuelle Herausforderung) an hello@xpreneurs.co — wir melden uns innert 1–2 Arbeitstagen.
